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Glossar

Glossar
Unsere Liste mit Begrifflichkeiten rund um PLEXIGLAS®.
Abriebfest
ist die Beständigkeit der Oberfläche gegen das Lostrennen kleiner Teilchen infolge mechanischer Beanspruchung.
Acrylglas (PMMA)
Sammelbezeichnung für glasklare, aber auch transparent, transluzent und gedeckt eingefärbte tafelförmige Halbzeuge überwiegend aus Polymethylmethacrylat (PMMA). Der glasklare, vielfältig einfärbbare, thermoplastische bzw. thermoelastische Kunststoff zeichnet sich durch seine hohe Lichtdurchlässigkeit und gleichzeitig außerordentliche Witterungsbeständigkeit aus. Erstmals entwickelt von Dr. Otto Röhm und durch den Markennamen PLEXIGLAS® von ihm geschützt.
Dickentoleranzen
Dicke in mm
PLEXIGLAS® GS Platten 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 8,0 10,0 12,0 15,0 20,0 25,0
Toleranzen für Dicke (± mm) 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,2 1,4 1,6 1,9 2,4 2,9
Dicke in mm
PLEXIGLAS® GS Blöcke 30 35 50 70 100
Toleranzen für Dicke in mm -2/+2 -2/+3 -2/+3 -2/+3 -3/+9
PLEXIGLAS® XT Platten:
  • < 3 mm Dicke: ±10% der Dicke
  • ≥ 3 mm Dicke: ±5% der Dicke
Toleranzen für Rohre und Stäbe
Bitte informieren Sie sich in unserer Tabelle für Dickentoleranzen für PLEXIGLAS® Rohre und Stäbe.
Chemikalienbeständigkeit
Für viele Anwendungen von Kunststoffen entsteht die Frage nach der Beständigkeit beim Kontakt mit bestimmten Agenzien bzw. Werkstoffen. Die einfachste Möglichkeit, dies zu untersuchen, besteht darin, Prüfkörper ohne zusätzliche Belastung mit den entsprechenden Agenzien in Kontakt zu bringen, d.h. sie in Flüssigkeiten einzutauchen oder sie bei Feststoffen auf die Oberfläche aufzulegen. Als Beurteilungskriterien dienen die nach Lagerung eventuell entstandenen Veränderungen des Aussehens, Gewichts und der Festigkeit.
Lichtdurchlässigkeit (Transmission)
Die Lichtdurchlässigkeit gibt an, wie gut ein Material senkrecht auf die Oberfläche auftreffendes Licht durchläßt. Der spektrale Transmissionsgrad der farblosen PLEXIGLAS® Sorten liegt bei senkrechtem Strahlungseinfall im sichtbaren Bereich konstant bei 92 %. Der Spitzenwert von 92 % wird lediglich durch den physikalisch bedingten Reflektionsverlust von je 4 % an Lichteintritts- und Lichtaustrittsfläche verursacht. Da PLEXIGLAS® keine Eigenfarbe besitzt, lässt es sich nicht nur in nahezu allen Farbnuancen einfärben, sondern es kann auch eine außerordentliche Genauigkeit beim Einfärben erzielt werden.
Lichtbeständigkeit
Beständigkeit gegen Verfärbung und gegen physikalische Eigenschaftsänderung bei Lichteinwirkung. Lichtbeständigkeit ist ein allgemeiner Begriff und bezieht sich auf Eigenschaftsveränderungen durch Lichteinwirkung generell.
Pflege
Empfehlungen für PLEXIGLAS®:
Für die tägliche Reinigung genügt klares Wasser und ein feuchtes Tuch. Wasserränder, Fett- und Seifenreste lassen sich mühelos mit warmem Wasser, dem etwas Spülmittel zugesetzt ist, und einem feuchten Tuch entfernen. Bei Kalkablagerungen hat sich verdünnte Essigessenz als Reinigungsmittel bestens bewährt. Verunreinigungen, die sich so nicht entfernen lassen, können durch Acrylglas-Polierpasten und ein weiches Tuch beseitigt werden.
PLEXIGLAS®
  • ist der von uns geschützte Markenname für das erste Acrylglas der Welt
  • ist ein Polymethylmethacrylat (PMMA)
  • wurde erstmals 1933 hergestellt
  • wurde von Dr. Otto Röhm erfunden
Polymerisation
Unter Polymerisation wird die Verknüpfung einer Vielzahl einzelner Moleküle (Monomer) zu einem größeren Molekül (Polymer) verstanden. Während der Abkühlung erstarren die größeren Moleküle zu einer festen Form. Amorphe Substanzen sind als unterkühlte Flüssigkeiten zu betrachten. Im amorphen Zustand (räumliche Filzstruktur) liegen die Makromoleküle – wie die Moleküle einer Flüssigkeit – völlig ungeordnet vor.
Transmission
Siehe dazu Lichtdurchlässigkeit
Umwelt
Strengste Umweltanforderungen werden von den PLEXIGLAS® Qualitäten der Röhm GmbH erfüllt. Die PLEXIGLAS® Qualitäten enthalten kein Bisphenol A, keine gesundheitsbedenklichen Schwermetalle und keine gesundheitsbedenklichen Weichmacher. PLEXIGLAS® ist konform mit folgenden Richtlinien:
  • 2002/95/EG (RoHS)
  • 2005/618/EG
  • 2000/53/EG (Altfahrzeuge)
  • 2002/96/EG (Elektronik-Altgeräte)
  • VDA-Liste 232-101 (deklarationspflichtige Stoffe im Automobilbau)
Für mehr Informationen zum Thema besuchen Sie bitte unseren Nachhaltigkeits-Bereich.
Wärmeformbeständigkeit
Die Wärmeformbeständigkeit ist ein Maß für die Beständigkeit eines Werkstoffes unter Temperatur- und Lasteinfluss. In der Praxis üblich ist die Angabe der maximalen Dauergebrauchstemperatur:
PLEXIGLAS® GS: 80°C
PLEXIGLAS® XT: 70°C

*alle gekennzeichneten Preise im PLEXIGLAS® Shop sind inkl. 20% USt., zzgl. Zuschnitt u. Versandkosten